Strategie-Guide: das Tablett lesen und das Nest frei halten
Jedes Level von Crumb Colony ist dasselbe Rätsel in neuer Form: ein Pixelbild, ein Tablett mit nummerierten Farbboxen in vier Spalten und fünf Plätze im Nest. Du gewinnst, wenn du die Boxen in einer Reihenfolge losschickst, bei der die Ameisen immer etwas zum Anbeißen haben. Dieser Guide zeigt die Gewohnheiten, die in jedem Level zählen – vom ersten Spiegelei bis zum letzten Hotpot.
1. Das Bild von außen nach innen lesen
Ameisen können nur Blöcke anknabbern, die frei liegen: am Rand des Bildes oder neben einem Feld, das schon gefressen wurde. Ein Bild löst sich deshalb immer in Ringen auf. Schau dir vor dem ersten Zug den äußeren Ring an und benenne seine Farben. Nur diese Farben sind im Moment nützlich. Alles weiter innen wird erst erreichbar, wenn der Ring darum herum verschwunden ist.
Eine gute Gewohnheit ist es, dich bei jeder Farbe im Tablett zu fragen: Liegt sie jetzt frei, bald frei oder ist sie tief verschüttet? Boxen mit freiliegenden Farben kannst du bedenkenlos schicken. Die verschütteten Farben sind es, die das Nest verstopfen.
2. In Spalten planen, nicht in Boxen
Du kannst nur die vorderste Box jeder Spalte nehmen und drei Reihen tief hineinschauen. Wer eine Spalte wählt, entscheidet also eigentlich, was als Nächstes zum Vorschein kommt. Sind zwei vordere Boxen gleich nützlich, nimm die, unter der in der Spalte die nützlichere Box wartet. Steht vorne in einer Spalte eine verschüttete Farbe, hängen alle Boxen dahinter fest, bis du dich darum kümmerst.
3. Einen Platz frei halten
Eine Box verlässt ihren Platz erst, wenn alle ihre Ameisen losgezogen sind. Schickst du eine Farbe, die noch nicht gefressen werden kann, steht sie dort nur herum. Zwei oder drei davon, und das Nest ist voll. Halte wann immer möglich einen Platz frei – für den Moment, in dem eine vordere Box eine Spalte blockiert, die du brauchst, und eine Weile geparkt werden muss.
4. Auf die Ameisen warten, wenn es darauf ankommt
Solange das Bild offen ist, kannst du Boxen ruhig zügig losschicken. In engen Momenten lohnt es sich aber zu warten, bis die Ameisen fertig sind und die nächste Schicht frei liegt, bevor du entscheidest; sobald du siehst, was zum Vorschein gekommen ist, ist die richtige Wahl oft offensichtlich.
5. Die kommenden Spezialboxen im Blick behalten
- Verbundene Boxen brauchen beide Hälften in der vordersten Reihe und gleichzeitig zwei freie Plätze.
- Verschlossene Boxen brauchen zuerst einen Schlüssel, der aus dem Bild gegraben werden muss.
- Überraschungsboxen zeigen ihre Farbe erst, wenn sie vorne stehen.
- Soldatenboxen sind erst nützlich, wenn der Rand eines Spinnennetzes frei liegt.
Siehst du eine davon zwei oder drei Reihen entfernt, fang an, Platz zu schaffen, bevor sie vorne ankommt.
6. Wissen, wo es im Level eng wird
Ab Kapitel 2 zeigt jedes Level oben links eine kleine Schwierigkeitskurve. Ihr roter Abschnitt ist die Stelle, an der sich die Plätze am leichtesten füllen. Spiel davor locker und zügig und komm mit freien Plätzen dort an.
7. Hilfen nur als letzten Ausweg nutzen
Jedes Level lässt sich ohne Hilfen lösen, und jede Hilfe kostet einen der drei Sterne. Steckst du wirklich fest, sind Extra-Slot und Greifer die sanftesten Lösungen; MG und UFO hebst du dir für echte Staus auf.